Finanzen

Filialschließungen sorgen für Depot-Abwanderungen

31.05.2021

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Schließungen von Bankfilialen sorgen für eine Abwanderung von Bankkunden in den digitalen Bereich - so gelingt der Bankwechsel und die Suche nach einem neuen Aktiendepot.

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Es vergeht kaum ein Monat, in dem Filialbanken wie die Sparkasse nicht mit neuen Entscheidungen zu Filialschließungen in die Medien geraten. Regensburg, Amberg, Straubing – immer mehr Städte und vor allem Umlandgemeinden sind davon betroffen. Dies beschäftigt Kontoinhaber, aber auch all diejenigen, die ihr Aktiendepot bei einer solchen Bank haben. Die Gründe dafür, ein Depot bei einer ortsansässigen Bank zu eröffnen, sind nachvollziehbar: Die Beratung vor Ort sorgt für Vertrauen und Transparenz – doch wenn die Filiale schließt, müssen eben auch Anleger neue Wege gehen. Der Depotvergleich auf Aktiendepot24 sorgt in diesem Fall für einen guten Überblick.

Deshalb schließen Bankfilialen ihre Pforten

Schon seit einigen Jahren hält die Digitalisierung im Bankwesen Einzug. Begonnen hat der Trend mit Automaten, die es Kunden ermöglichten, ihre Überweisungen direkt ins System einzuklopfen, anstatt diese per Hand auszufüllen. Ein weiterer großer Schritt in Richtung Bankdigitalisierung war das Online-Banking.

Online-Banking

Mussten Kunden zum Einrichten von Daueraufträgen oder zum Prüfen ihres aktuellen Kontostandes den Weg zur Bank auf sich nehmen, sorgte das Online-Banking dafür, dass diese Dinge jederzeit auch von zu Hause aus per schnellem Internet erledigt werden konnten. Diese Entwicklung führte zu einer nie dagewesenen Flexibilität und Spontaneität für Kunden.

Freie Bank-Wahl

Mit der Einführung der freien Bank-Wahl durch das Basiskontogesetz ermöglichte es die Bundesregierung jedermann, bei jeder Bank ein Konto zu eröffnen. Ablehnen darf einen heute kein Kreditinstitut mehr – zumindest ein sogenanntes Jedermann-Konto darf also jeder überall eröffnen.

Dies führt dazu, dass reine Online-Banken, aber auch Online-Broker die Möglichkeiten haben, Kunden nicht nur anzunehmen, sondern auch um neue Kunden zu werben. Ein guter Depot-Vergleich sorgt dafür, dass jeder Interessent genau das Aktiendepot findet, das zu ihm passt. Ein weiterer Vorteil: Die Übersicht bietet auch Informationen zu reinen Online-Anbietern, bei denen das Aktiendepot oft sogar kostenlos ist.

Corona hat den Wandel vorangetrieben

Trotz der vielen Neuerungen im Bankwesen und der teils wirklich verlockenden Angebote von Online-Unternehmen möchten viele Kunden ihrer Hausbank nicht abschwören. Doch der Corona-Lockdown bewegt immer mehr der Skeptiker dazu, einen Wechsel oder Depot-Umzug doch in Erwägung zu ziehen.

Dadurch, dass spontane Beratungstermine in der Filialbank aus Infektionsschutzgründen weggefallen sind, kamen auch die treuesten Kunden nicht mehr in den Genuss, sich vom Bankberater ihres Vertrauens persönlich betreuen zu lassen. Viele Gespräche wurden in den digitalen Bereich verschoben – per Telefon oder Meeting Plattform. Im Gegensatz dazu stehen Online-Banken, deren Systeme weitaus besser für den digitalen Betrieb ausgelegt sind und deren Konditionen viele Filialbanken spürbar abhängen.

Wer sich jetzt für einen Wechsel entschließt, hat die Möglichkeit, besten Service gegen geringe Kosten zu nutzen. Zieht das Aktiendepot in diesem Zuge auch mit um, kann man gleich doppelt sparen.

So funktioniert der Bankwechsel

Wer ein Konto bei Online-Banken oder Fintechs eröffnen möchte, kann meist einen bequemen Wechselservice in Anspruch nehmen. Dabei erteilt der Kunde der neuen Bank die Vollmacht, das alte Bankkonto kündigen zu dürfen und das Guthaben zu übernehmen. In diesem Zuge informiert der neue Anbieter auch regelmäßige Schuldner und Gläubiger des Neukunden über die aktuellen Bankdaten.

So gelingt der Depotwechsel

Wer bisher sein Bankkonto und das Aktiendepot oder andere Verträge bei einer bestimmten Bank hatte, muss nicht zwangsläufig mit allen Finanzprodukten zum selben Anbieter wechseln. Die Karten werden beim Wechsel neu gemischt, sodass man die Chance hat, für jedes Finanzprodukt den besten und günstigsten Anbieter auszuwählen.

Beim Depot sollte man auf Gebührenfreiheit achten. Einige Broker erlassen einem im Rahmen von Aktionen sogar die Transaktionskosten auf Aktiengeschäfte. Zweiteres sorgt vor allem bei Personen, die regelmäßig aktiv Aktien kaufen und verkaufen für großes Einsparpotenzial.

Anleger sollten sich aber darüber bewusst sein, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis das neue Depot aktiv ist und sie wieder über die darin lagernden Wertpapiere verfügen können. Ein Wechsel sollte also idealerweise stattfinden, wenn der Markt gerade einigermaßen ruhig ist.

Auch beim Aktiendepot-Wechseln kann der neue Anbieter mithilfe einer Vollmacht die Inhalte des alten Depots 1:1 in das neue Depot übertragen. Dabei nimmt der Broker dem Anleger die gesamte Arbeit ab und sorgt für Transparenz.