„Ich steh zu dir“

Der ATSV Kallmünz hat eine eigene Vereinshymne

19.02.2021 | Stand 19.03.2021, 15:39 Uhr

Foto: Martin Schmid

Eigentlich hätte der ATSV Kallmünz Anfang Februar seine jährliche Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen gehabt, doch die Corona-Pandemie machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Dafür präsentierte die Vorstandschaft ihren Mitgliedern eine ganz besondere Überraschung – eine eigene Vereinshymne.

Von ATSV Kallmünz/Pressemitteilung

Kallmünz. Die Idee dazu hatte Martin Schmid, Schriftführer beim ATSV Kallmünz: „Eine eigene Vereinshymne ist Leidenschaft pur. Sie steht für Zusammenhalt und Durchhaltevermögen. Eigenschaften, die wir alle in der Corona-Krise mehr brauchen als je zuvor“, so Schmid. Der erste Vorsitzende des ATSV, Karim Schneider, ergänzt: „In den letzten Monaten gab es kein Training und keinen Spielbetrieb. Wir wollen unseren Mitgliedern durch die Hymne zeigen, dass der Verein auch in schweren Zeiten zusammenhält und wir auch diese Krise gemeinsam meistern werden“. Schneider gibt sich weiter optimistisch: „Unser Team der Vorstandschaft wird bei den nächsten Wahlen wieder antreten. Wir wollen den Schwung, den unser 100-jähriges Gründungsjubiläum 2019 dem Verein gab, noch ausbauen. Die neue Hymne soll dabei eine zentrale Rolle spielen.“

Der Text sowie das dazugehörige Video stammen von Stephan Karl, vielen bekannt durch das Comedy-Duo „Schmarrnkerl & Funkerl“. „Ich bin in Kallmünz aufgewachsen, habe beim ATSV Sport getrieben und bin immer noch Mitglied. Darum ist da auch eine Verbindung, die immer geblieben ist. Deswegen konnte ich wahrscheinlich beim Schreiben des Textes ganz gut nachempfinden, was die jetzigen Verantwortlichen mit diesem Lied bezwecken wollen“, so Karl.

Komponiert und produziert wurde „Ich steh zu dir – ATSV“ vom studierten Profi-Musiker Max Seelos aus Burglengenfeld. Der Sohn des weltbekannten Ambros Seelos, der sich regelmäßig die Spiele der Kallmünzer ersten Mannschaft im Fußball ansieht, entwickelte die Vereinshymne in mehreren Online-Sitzungen gemeinsam mit der Vorstandschaft. Ein Modell, das vielleicht bald Schule machen könnte. Seelos, der in den Zeiten vor Corona fast täglich mit der „Keller Steff Band“, dem „Seelos-Orchester“, den „Country Dudes, den „Blechbixn“ oder mit „Da Rocka und da Waitler“ auf der Bühne stand, möchte künftig sein Konzept ausbauen und auch für andere Vereine Hymnen anbieten.