Zwei Kameraden verletzt

Nach Unwetter über Landshut: Feuerwehr zieht Bilanz

10.06.2021 | Stand 10.06.2021, 15:29 Uhr

Den ganzen Abend über war die Feuerwehr in Landshut schwer beschäftigt. −Foto: Feuerwehr Landshut

Nach dem heftigen Unwetter, das am Mittwoch in den westlichen Landshuter Stadtteilen schwer gewütet hatte, hat die Feuerwehr Landshut am Donnerstag einen detaillierteren Bericht veröffentlicht.

Demnach konnten die Aufräumarbeiten noch im Laufe des Mittwochabends beendet werden. Auch die Nachlöscharbeiten zum Dachstuhlbrand in der Hagrainer Straße, der wohl durch einen Blitz ausgelöst worden war, seien ebenfalls am Mittwoch gegen 19 beendet worden.

Teile des Rosentals gesperrt

Wegen der ausgehobenen Asphaltdecke mussten Teile des Rosentals gesperrt werden. Mitarbeiter der bauamtlichen Betriebe der Start Landshut sowie ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr, die privat im Besitz von Spezialgerätschaften sind, hatten am Mittwochabend noch mit schwerem Gerät, Radladern und Schuttmulden die größten Schlammansammlungen entfernt. Parallel pumpte die Feuerwehr mit zahlreichen Geräten unterschiedlicher Größenordnung die Keller aus. Während der Aufräumarbeiten mussten die gesamten Straßenzüge rund um das Rosental und die Bachstraße komplett gesperrt werden.

„Ob und in wie weit neben der kaputten Fahrbahn im Rosental auch Leitungen beziehungsweise sonstige Infrastruktureinrichtungen betroffen sind, kann die Feuerwehr nicht sagen“, so die Feurewehr. Die Begutachtung laufe noch durch die Fachstellen und Techniker.

Zwei Feuerwehrleute verletzt

„Leider wurden bei den Einsätzen auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt“, berichtet die Feuerwehr weiter. Ein Kamerad knickte um und zog sich eine Blessur am Knöchel zu, ein zweiter rutschte aus und zog sich Verletzungen am Ellenbogen zu. Nach aktuellem Stand seien beide aber nicht schwerer verletzt und konnten nach den Untersuchungen nach Hause gehen.

Die Gesamtzahl an Einsatzstellen dürfte im gesamten Stadtgebiet bei etwa 30 liegen. Die ebenfalls ehrenamtlich besetzte Kreiseinsatzzentrale konnte gegen 20 außer Dienst gehen.

− cav