Berufliche Perspektiven in der Krise - Das ist möglich

24.03.2021 | Stand 24.03.2021, 10:16 Uhr

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Die weiter andauernde Coronakrise setzt in diesen Tagen viele Beschäftigte unter Druck. Denn zahlreiche Branchen mussten zuletzt ihre Angestellten freistellen oder zumindest die Einstellung neuen Personals unterbrechen. Doch wie ist es inmitten einer solchen wirtschaftlichen Zäsur möglich, die Weichen für die eigene berufliche Zukunft zu stellen? Die wichtigsten Tipps rund um dieses Thema nehmen wir in diesem Artikel unter die Lupe.

Zeit für Weiterbildung nutzen

Zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehen sich in diesen Tagen einer düsteren Perspektive ausgesetzt. Auf den ersten Blick stehen kaum noch Möglichkeiten zur Verfügung, um die nächsten Schritte auf der Karriereleiter zu machen. Sollte die aktuelle Situation einen Verlust der Anstellung mit sich bringen, so muss die Zeit jedoch nicht ungenutzt bleiben.

Nach wie vor bietet sich die Möglichkeit, aktiv im Bereich der Weiterbildungen zu werden. In der Praxis stehen zahlreiche Wege zur Verfügung, um die eigenen Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen zu vertiefen. Aus bekannten Gründen findet ein großer Teil dieser Veranstaltungen inzwischen nur noch online statt. Unter dem Strich ändert sich dadurch jedoch nichts an der Qualifikation, wie sie auf diesem Wege erreicht werden kann.

Eine Fort- und Weiterbildung bietet die Möglichkeit, den eigenen wirtschaftlichen Wert für jeden künftigen Arbeitgeber zu steigern. Wichtig ist in diesem Fall, dass es sich um eine Maßnahme handelt, die zum Aufgabenbereich passt. Wird dann eine entsprechende Qualifikation erlangt, kann sich dies zum einen in einem höheren Gehalt am nächsten Arbeitsplatz niederschlagen. Auf der anderen Seite ist damit die Gelegenheit verbunden, die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Einstellung zu erhöhen, wo die Weiterbildung womöglich den entscheidenden Unterschied zu den anderen Bewerbern auf den Job ausmacht.


Neue Jobangebote finden

In der Tat gibt es einige stark gebeutelte Branchen, in denen es in diesen Tagen nur sehr schwer möglich ist, einen Job zu erlangen. Auf der anderen Seite bieten sich noch immer attraktive Jobangebote. Wichtig ist in erster Linie, die Suche ins Internet zu verlagern. Auf Jobportalen, wie zum Beispiel hier auf dieser Seite, sind nach wie vor attraktive Stellen zu finden. Selbst inmitten der aktuellen Rezession ist somit die Chance vorhanden, sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Sollte die Suche bis dato noch nicht erfolgreich gewesen sein, kann es sich lohnen, die Parameter genau in den Blick zu nehmen. Ein großer Mehrwert ist zum Beispiel mit der Anpassung des Suchradius verbunden. Wer dazu bereit ist, diesen etwas zu vergrößern, der findet plötzlich viele weitere attraktive Arbeitgeber. Im Hinblick auf eine neue berufliche Perspektive kann es sich derweil lohnen, auch das Pendeln zum Arbeitsplatz in Betracht zu ziehen, sofern es sich um eine annehmbare Strecke handelt.


Neue Wege bei der Vorstellung

Doch nicht nur die wirtschaftliche Situation bringt in diesen Tagen ein paar besondere Anforderungen mit sich. Gleiches gilt auch für den Prozess der Einstellung an sich. Schon die Bewerbung wird mit großer Wahrscheinlichkeit nur noch digital entgegengenommen. Für Interessierte ist es aus dem Grund wichtig, sich mit den Basics einer digitalen Bewerbung vertraut zu machen. Dabei müssen manch neue Punkte beachtet werden, um sich in einem guten Licht zu präsentieren.

Eine weitere Besonderheit liegt im Vorstellungsgespräch, welches für den weiteren Eindruck bekanntlich von großer Bedeutung ist. An und für sich sind Personaler heute nicht mehr dazu in der Lage, sich persönlich mit dutzenden Bewerbern in einem Raum zu treffen. Dies ist der Grund, weshalb die meisten Gespräche in diesen Tagen ins Internet verlagert werden. Für den perfekten Eindruck kommen also technische Aspekte hinzu, die in den Griff zu bekommen sind. Wer auf eine hochwertige Webcam, einen guten Ton und die richtige Beleuchtung samt Hintergrund setzt, steigert damit seine Chancen auf den Job.